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Aufgrund des Vorfalls, der sich im März 2007 ereignet hat, dachte ich mir, dass ich diesen Bereich, der mich beschriebt, erneuern werde, da er nicht mehr aktuell ist.

Ende März 2007 traf das ein, wovor ich mich immer gefürchtet hatte. Aufgrund einer übertriebenen Gewichtsabnahme (das waren innerhalb weniger Wochen nochmal FAST 10 Kilo), bin ich zusammengbrochen, weil ich einen Herzstillstand hatte.

Das war der Wendepunkt in meinem Leben, an dem ich FÜR MICH entschieden habe, dass hier schluss ist. Ich muss mein Leben umkrempeln und wieder anfangen zu leben. Ich werde jetzt therapeutisch behandelt und mache langsame, aber kontinuirliche Fortschritte.

Ich verurteile ABSOLUT NIEMANDEN der Pro-Ana ist. Ich kann das absolut nachvollziehen, denn ich steckte volle 3 Jahre selbst darin. ich weiß, wie es in euch aussieht und was ihr durchmacht.

Ich habe mich einen guten Monat von allen Pro-Ana Seiten oder Foren ferngehalten, um Abstand zu gewinnen und nicht rückfällig zu werden. in der Klinik war das auch gar nciht möglich, da ich von allen Medien ferngehalten werde. Inzwischen geht es mir aber wieder besser und ich habe gemerkt, dass ich den Kontakt zu meinen früheren Leidensgenossinen brauche Nicht nur, weil sie mir besonders wichtig sind, sondern auch weil ich teilweise das Gefühl habe "aufpassen" zu müssen, dass ihnen bzw. EUCH nicht das gleiche wiederfährt wie mir. Denn das wünsche ich niemandem !!!

Damit ihr trotzdem einen Einblick darin gewinnen könnt, wie ich überhaupt in diese Krankheit und Pro-Ana abgerutscht bin, könnt ihr den Text lesen, den ich vor einem knappen halben Jahr verfasst habe.

(Archiv; geschrieben November 2006)

Hier erfahrt ihr in einem Text ein bisschen mehr über mich, mein Leben, meine Einstellung zur Magersucht und wie ich damit umgehe.

Ich heiße Stella, bin 19 Jahre alt und leide seit ca. 3 Jahren an Magersucht.

Ich war früher übergewichtig und wollte etwas an mir verändern. Ich hatte keine Lust mehr, das graue Entlein zu sein, das von jedem nur lieb belächelt wird. ich wurde nie ausgelacht oder aufgezogen wegen meinem Gewicht, weil ich nie wirklich "fett" sondern eher "moppelig" war. Aber mir hat das gereicht !!

 

Ich wollte etwas verändern. ich wollte auffallen, einen neuen Stil entwickeln, mich selbst neu "erfinden" und einfach glücklicher mit meinem Leben sein.

Ich fing mit normalen Diäten an und war stolz 6 kilo abgenommen zu haben. Ich habe meinen Freundinnen davon erzählt und sie waren stolz auf mich. Aus den 6 Kilo wurden 8, dann 11, dann 15 und dann habe ich aufgehört den anderen davon zu erzählen, da ich langsam slebst germerkt habe: Das was ich hier mache, hat nichts mehr mit einer normalen Diät zu tun.

Ich habe immer weniger gegessen, exzessiv Sport getrieben und kam irgendwann an den punkt, an dem ich die Magersucht nicht mehr verstecken konnte. 

Freunde und Lehrer haben angefangen sich zu sorgen und ich musste lächerliche Ausreden erfinden wie "Durch die Diät hat sich etwas an meinem Stoffwechsel verändert. ich setze einfach nichts mehr an". Das ist zwar absolut bescheuert, wenn ich jetzt darüber nachdenke, aber dasw ar mir immer noch lieber, als zu "gestehen", dass ich magersüchtig bin.

Ob meine Mutter etwas gemerkt hat? Sicherlich !! Sowas fällt einer Mutter natürlich auf. Aber dazu muss ich sagen, dass meine Mutter und ich noch nie ein sehr gutes Verhältnis hatten und sie das alles nicht gestört hat.

Vor 3 Jahren habe ich mit meiner Diät  angefangen. Vor 2 Jahren wurde daraus die Magersucht. Seit knapp 2 Jahren bin ich auch pro-Ana.

Für mich heißt das, dass ich mich abgefunden habe diese Krankheit zu haben und habe gelernt damit umzugehen und sie für mich zu nutzen. Ich möchte auch nichts daran ändern, da ich mit meiner neuen figur und dem neuen Stil, den ich entwickelt habe, mehr als zufrieden bin, aber wenn mich jemand fragen würde, würdest du alles nochmal so machen? -

Ich denke ich würde es nicht tun.

Diese Krankheit raubt einem viel Kraft und ich habe für mich gemerkt, dass ich viel zerbrechlicher geworden bin, sowohl physisch als auch psychisch.

Pro-Ana ist für mich zu einer Lebenseinstellung geworden.  Man hat eine Gemeinschaft um sich, mit Leuten, die genauso fühlen wie man selbst. Eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig Kraft gibt. Das fasziniert mich. Es gibt bestimmte Grundsätze an die man sich halten kann bzw. die einem helfen sein Ziel zu erreichen.




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