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1.06.

Gewicht: 41,2 kg

 

   

 

 

Heute war ich beim Arzt zu meiner wöchentlichen Untersuchung, die ich einhalten muss, damit meine Werte und mein Gewicht überprüft werden.

Da ich nur zur Probe raus bin, muss das noch überwacht werden, damit ich nicht wieder abnehme und das ganze „Spiel“ von vorne losgeht.

Leider traf das ein, was ich geahnt hatte. Ich habe wieder abgenommen. 500g. Das ist nicht viel, aber für mich bedeutet das einen Schritt nach hinten und ich bin sehr enttäuscht über mich. Ich habe jeden tag meine 3 Mahlzeiten gegessen, aber hin und wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich eine vorgeschriebene Zwischenmahlzeit ausgelassen habe oder nur eine sehr kleine Portion zum Mittag gegessen habe.

Ich habe noch eine 2. Chance bekommen und muss nicht GLEICH wieder zurück ins Krankenhaus. Sie geben mir noch 2 Wochen in denen sich mein Gewicht wieder stabilisieren soll. Mein Arzt meinte sogar, dass dieser Gewichtsverlust sogar voraussehbar war und er damit gerechnet hatte und ich mir keinen Kopf machen solle.

Ich bin trotzdem noch sehr sauer auf mich. Ich wollte beweisen, dass ich es auch allein kann. Und das ging ja mal voll in die Hose

1.6.07 11:20


Wie Papier

Mit der Magersucht ist es wie mit Papier. Wenn das Papier groß ist, kannst du immer etwas wegschneiden, um es in die richtige Form zu bringen. Aber wenn du zu viel wegschneidest, kannst du es nicht rückgängig machen.

Genau wie mit der Magersucht und anderen Möglichkeiten dünn zu sein. Wenn du es zu lange machst, wirst du dich selbst wegschmeißen, wie das verschnittene Stück Papier, dass zu dünn geraten ist.

Passt auf euch auf !!!

7.6.07 14:51


8.06.

Gewicht: 40,6

 

 

Freitag. Was sagt uns das? Ja, Arzt-Tag.

Ich bin sooo enttäuscht. Ich habe schon wieder abgenommen. Nach meinem letzten Arztbesuch, hat mir mein Arzt gesagt, ich soll mal ein Protokoll machen, bei dem ich nicht nur aufschreibe was ich gegessen habe, sondern auch wann ich es gegessen habe.

Er kam zu dem Schluss, dass ich zu kleine Mahlzeiten esse. Es ist zwar gut, dass ich zum größten teil meine 6 Mahlzeiten (3 Hauptmahlzeiten und 3 ZMs) einhalte, aber es ist immer zu wenig, weil das, was ich als Hauptmahlzeit esse, auch als ZM durchgehen würde, kalorientechnisch. Meine Probezeit läuft noch eine Woche. Wenn ich bis nächste Woche nicht zunehme, dann muss ich wieder ins Krankenhaus.

 

 

Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Ich brauch Ideen, was ich kochen soll. Hab aber voll Angst, dass es dann doch zu viel ist. Ich hab immer noch „Angst“ vor großen Mengen Essen. Ich hoffe das werde ich bald los.
8.6.07 14:24


27.06.

Gewicht: 41,9

Ich glaube ich habe hier auf meinem Blog nie wirklich über mein Verhältnis zu meiner Mutter geschrieben. Damit ihr den nächsten Teil nachvollziehen könnt, ist es aber wichtig, dass ihr ein bisschen darüber wisst, deswegen will ich auch da mal einen kleinen Einblick geben. 

Meine Eltern sind geschieden. Meinen Vater kenne ich nicht, das stört mich aber nicht wirklich. Meine Mutter ist ein ziemlich verbitterter Mensch und lebt quasi in ihrer eigenen Welt und kümmert sich nicht um mich. Für einige, die aus einer intakten Familie kommen, klingt das vielleicht schrecklich, aber ich habe mich daran gewöhnt und kenne es gar nicht anders.


Sie geht mir aus dem Weg und ich gehe ihr aus dem Weg. So einfach ist das. 

Seit ich aus der Klinik zurück bin, ist sie total einfühlsam und kümmert sich um mich. Ich glaube sie hat Schuldgefühle und mir ist das total unangenehm.  Ich habe mir deswegen vorgenommen in naher Zukunft auszuziehen und mit einer guten Freundin von mir zusammenzuziehen. Vielleicht nähern sich meine Mutter und ich dann auch noch mal an. Vielleicht brauchen wir ja den Abstand. Aber fest steht für mich, dass ich nicht länger mit ihr zusammenwohnen möchte, da ich glaube dass sie immer – unbewusst – Teil meiner Magersucht war. Ich denke auch, dass es mit ihre Schuld ist, dass ich nach meiner Entlassung aus der Klinik wieder abgenommen habe. Deswegen MUSS und WILL ich etwas dagegen tun.

Wenn ich mit einer Freundin zusammenwohne, lebe ich mit einem Menschen, der sich für mich interessiert, der für mich da ist und der mich auffängt, wenn ich es brauche. Vielleicht hilft mir das noch ein Stück mehr aus meiner Krankheit heraus. Jemand, mit dem ich zusammen kochen kann, am Tisch zusammen essen kann, picknicken gehen kann, etc. Vielleicht fällt es mir dann einfacher geregelt zu essen.

27.6.07 14:44





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