Photobucket - Video and Image Hosting



  Startseite
  Über...
  Archiv
  Willkommen
  Ego
  Basisdaten
  Fotos
  My Ana
  My Thinspiration
  Real Thinspos
  Real Thinspos s/w
  The Ana-Clique
  I love / hate Ana
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   Julia.Vanity
   Meereskind
   dollparts
   Nissa
   Sisen
   cleo
   Todessternchen
   Labertaeschle
   coco
   Real Identity
   Broken Wings
   Thin Is In
   Alice
   Maybe
   CAT is perfect
   Cool Touch
   ToSlenderize
   Mia Morgenstern
   I Just Want To Be Perfect FORUM

http://myblog.de/jell-y-fish

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
21.10.

Gewicht: 48,2kg

Ich will nicht viel um den heißen Brei reden, deswegen sage ich einfach, wie es ist: Ich habe mir eine schööööne, lange Auszeit gegönnt.

Da ich ein Sommerkind bin und der Sommer 2007 in Deutschland leider so gar nicht nach meinem Geschmack war, habe ich mir meine 7 Sachen gepackt und bin auf Wanderschaft gegangen. Zusammen mit einer Freundin habe ich einige Monate lang Frankreich, Italien, Spanien und Portugal unsicher gemacht.

 

 

Das war das optimale Aufbau- und Auftankprogramm, dass mein Körper und mein Geist brauchten. Ich bin wieder stark, habe noch etwas mehr zugenommen und fühle mich atemberaubend gut. Ich wiege inzwischen 48 Kilo. Ich bin total froh, dass ich durch das ganze Wandern und Schwimmen im Sommer/Herbst nicht abgenommen habe, weil das ja doch recht anstrengend war. Aber wie man sieht, habe ich anscheinend auch sehr gut gegessen. Und das freut mich.

Inzwischen habe ich auch komplett gelernt, auf die Signale meines Körpers zu achten. Gefühle wie „satt“ und „hunger“ kann ich wieder empfinden. Davor kannte ich nur „zerstörerischen Hunger“ und „überfüllt sein“ nach einem FA. Das war einmal. Jetzt kann ich wieder normal auf meinen Körper hören, wie jeder normale Mensch auch. Ich bin auf einem sehr guten Weg ... und ich bin stolz wie Otto  

Seit dem 1. Oktober wohne ich in Frankfurt an der Oder. Das ist in Ordnung, denn am Wochenende bin ich immer wieder zu Hause in Berlin. Mein Zimmer habe ich dort noch. Was ich in Frankfurt mache? Ich studiere. Germanistik und Latein auf Lehramt. Fragt mich nicht, was mich geritten hat, Latein zu nehmen. Ich weiß es selbst nicht und versuche das noch zu tauschen. Letzte Woche hat dann auch endlich mein richtiger Studienalltag begonnen. Davor gab es fast nur Einführungsveranstaltungen.

Jetzt, da ich 5 Tage die Woche nicht mehr mit meiner Mutter zusammen bin, denke ich, dass es mir auch weiterhin sehr gut gehen wird. Ich hatte sonst ja immer so einige Probleme mit ihr. Aber ich glaube, so wie es jetzt ist, ist es für beide Parteien besser.

Und alleine komme ich erstaunlich gut zurecht. Auch wenn ich sonst eher ein Rudeltier bin.

Also, wie ihr sehr geht es mir prima. Ich hoffe ihr habt euch nicht zu große Sorgen gemacht, dass ich so lange nicht mehr da war. Ein paar Mädels aus meinem Forum haben ich schon Horrorvisionen ausgemalt und das tut mir echt unglaublich leid. Das wollte ich nicht und ich möchte mich hier ausdrücklich dafür entschuldigen 

Hab euch alle unglaublich Lieb

Eure Stella

 

21.10.07 14:34


27.06.

Gewicht: 41,9

Ich glaube ich habe hier auf meinem Blog nie wirklich über mein Verhältnis zu meiner Mutter geschrieben. Damit ihr den nächsten Teil nachvollziehen könnt, ist es aber wichtig, dass ihr ein bisschen darüber wisst, deswegen will ich auch da mal einen kleinen Einblick geben. 

Meine Eltern sind geschieden. Meinen Vater kenne ich nicht, das stört mich aber nicht wirklich. Meine Mutter ist ein ziemlich verbitterter Mensch und lebt quasi in ihrer eigenen Welt und kümmert sich nicht um mich. Für einige, die aus einer intakten Familie kommen, klingt das vielleicht schrecklich, aber ich habe mich daran gewöhnt und kenne es gar nicht anders.


Sie geht mir aus dem Weg und ich gehe ihr aus dem Weg. So einfach ist das. 

Seit ich aus der Klinik zurück bin, ist sie total einfühlsam und kümmert sich um mich. Ich glaube sie hat Schuldgefühle und mir ist das total unangenehm.  Ich habe mir deswegen vorgenommen in naher Zukunft auszuziehen und mit einer guten Freundin von mir zusammenzuziehen. Vielleicht nähern sich meine Mutter und ich dann auch noch mal an. Vielleicht brauchen wir ja den Abstand. Aber fest steht für mich, dass ich nicht länger mit ihr zusammenwohnen möchte, da ich glaube dass sie immer – unbewusst – Teil meiner Magersucht war. Ich denke auch, dass es mit ihre Schuld ist, dass ich nach meiner Entlassung aus der Klinik wieder abgenommen habe. Deswegen MUSS und WILL ich etwas dagegen tun.

Wenn ich mit einer Freundin zusammenwohne, lebe ich mit einem Menschen, der sich für mich interessiert, der für mich da ist und der mich auffängt, wenn ich es brauche. Vielleicht hilft mir das noch ein Stück mehr aus meiner Krankheit heraus. Jemand, mit dem ich zusammen kochen kann, am Tisch zusammen essen kann, picknicken gehen kann, etc. Vielleicht fällt es mir dann einfacher geregelt zu essen.

27.6.07 14:44


8.06.

Gewicht: 40,6

 

 

Freitag. Was sagt uns das? Ja, Arzt-Tag.

Ich bin sooo enttäuscht. Ich habe schon wieder abgenommen. Nach meinem letzten Arztbesuch, hat mir mein Arzt gesagt, ich soll mal ein Protokoll machen, bei dem ich nicht nur aufschreibe was ich gegessen habe, sondern auch wann ich es gegessen habe.

Er kam zu dem Schluss, dass ich zu kleine Mahlzeiten esse. Es ist zwar gut, dass ich zum größten teil meine 6 Mahlzeiten (3 Hauptmahlzeiten und 3 ZMs) einhalte, aber es ist immer zu wenig, weil das, was ich als Hauptmahlzeit esse, auch als ZM durchgehen würde, kalorientechnisch. Meine Probezeit läuft noch eine Woche. Wenn ich bis nächste Woche nicht zunehme, dann muss ich wieder ins Krankenhaus.

 

 

Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Ich brauch Ideen, was ich kochen soll. Hab aber voll Angst, dass es dann doch zu viel ist. Ich hab immer noch „Angst“ vor großen Mengen Essen. Ich hoffe das werde ich bald los.
8.6.07 14:24


Wie Papier

Mit der Magersucht ist es wie mit Papier. Wenn das Papier groß ist, kannst du immer etwas wegschneiden, um es in die richtige Form zu bringen. Aber wenn du zu viel wegschneidest, kannst du es nicht rückgängig machen.

Genau wie mit der Magersucht und anderen Möglichkeiten dünn zu sein. Wenn du es zu lange machst, wirst du dich selbst wegschmeißen, wie das verschnittene Stück Papier, dass zu dünn geraten ist.

Passt auf euch auf !!!

7.6.07 14:51


1.06.

Gewicht: 41,2 kg

 

   

 

 

Heute war ich beim Arzt zu meiner wöchentlichen Untersuchung, die ich einhalten muss, damit meine Werte und mein Gewicht überprüft werden.

Da ich nur zur Probe raus bin, muss das noch überwacht werden, damit ich nicht wieder abnehme und das ganze „Spiel“ von vorne losgeht.

Leider traf das ein, was ich geahnt hatte. Ich habe wieder abgenommen. 500g. Das ist nicht viel, aber für mich bedeutet das einen Schritt nach hinten und ich bin sehr enttäuscht über mich. Ich habe jeden tag meine 3 Mahlzeiten gegessen, aber hin und wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich eine vorgeschriebene Zwischenmahlzeit ausgelassen habe oder nur eine sehr kleine Portion zum Mittag gegessen habe.

Ich habe noch eine 2. Chance bekommen und muss nicht GLEICH wieder zurück ins Krankenhaus. Sie geben mir noch 2 Wochen in denen sich mein Gewicht wieder stabilisieren soll. Mein Arzt meinte sogar, dass dieser Gewichtsverlust sogar voraussehbar war und er damit gerechnet hatte und ich mir keinen Kopf machen solle.

Ich bin trotzdem noch sehr sauer auf mich. Ich wollte beweisen, dass ich es auch allein kann. Und das ging ja mal voll in die Hose

1.6.07 11:20


29.05.

Man, war das ein heftiges Unwetter gestern Nacht. Zumindest in Berlin. Ich bin gegen 2:00 Uhr aufgewacht, weil es so laut gewittert und geregnet hat. Ich liebe das. Ich hab mich dann bei Kerzenlicht hingesetzt und noch etwas gelesen,d a ich bei dem "Lärm" sowieso nicht schlafen konnte. Es war traumhaft.

 

Gerade sitze ich hier am PC und esse eine kleine Portion Nudeln mit Tomatensoße und einen großen gemischten Salat. Meine Therapeutin sagte, dass ich auf einem sehr guten Weg bin, wenn ich es anderesrum - großer Teller Nudeln, kleiner Salat - schaffe

Bleiben wir gleich beim Essen. Ich werde immer öfter gefragt, was ich denn eigentlich jetzt so essen kann/darf/muss, deswegen dachte ich mir, zeige ich euch hier mal einen Beispieltag.

Morgens: Ein großes belegtes Vollkornbrötchen ODER ein Früchte- oder Nussmüsli

Mittags: Etwas gegrilltes oder gebratenes Fleich, viel Gemüse und eine Sättigungsbeilage (abwechseln Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Aber auch mal was "anderes" wie Polenta, Gries oder Hisre, etc.)

Abends: Meistens belegtes Brot und einen Salat dazu. Oder Eintopf oder Suppe oder ähnliches. Und dazu nen Salat

Zwischendurch: 2 - 3 mal am Tag soll ich auch eine kleine ZM zu mir nehmen, wie Joghurt, Obst, Gemüse, mal ein Stück Schokolade oder so.

Ich achte darauf, dass das Essen möglichst fettarm ist (mit wenig Öl zubereitet oder Halbfettbutter udn Halbfettmiclh anestelle von Vollmilch oder Vollfettbutter), ABER ich lasse meine Finger von Lightprodukten mit Süßstoff. Aus Angst vor FAs.

Ich komme somit täglich auf eine Kalorienzwahl zwischen 1200 und 1400. Nächsten MOnat wird das wieder gesteigert. Angefangen habe ich bei 800 - 1000 Kalorien. irgendwann soll ich dann bei 2000 landen und am "Ende" soll ich mir keine Gedanken mehr darüber machen.

Ein laaaaaaaanger Weg, aber es wird schon. Ich denke nciht, dass ich das alles ganz los werde. Sicherlich werde ich immer im Kopf überschlagen, wie viele Kalos mein Essen wohl hat, aber das ist gar nicht so schlimm. Viel wichtiger ist es, dass ich DANN zu mir sagen kann: "Stella, scheiß drauf. Das gönnst du dir jetzt" !!

~ ein schöner Schlusssatz !!

29.5.07 13:55


27.05.

Gewicht: 41,7kg

Hi,

 es gibt wundervolle Nachrichten: Die Ärzte haben großes Vertrauen in mich und haben mich erstmal auf Probe entlassen. Ich bin also nicht mehr stationär in Behandlung. Ich bin wieder zu Hause bei meiner Mutter und wir wollen sehen, wie sich das weiterentwickelt.

Ich gehe immer noch jeden Dienstag zu meiner Therapeutin. Das tut mir sehr gut und ist auch sehr wichtig. Gerade jetzt ist es wichtig mit jemandem, der mich versteht, über meine Entwicklung und Akzeptanz des Körpers zu reden.

Freitags muss ich ins Krankenhaus zum Wiegen und zur Untersuchung. So wird beobachtet, ob ich mich "gut entwickle" und ob ich vollständig entlassen werden kann. Falls ich wieder zu viel abnehme, muss ich erstmal wieder zurück. Ich habe mir aber fest vorgenommen, weder die Ärzte noch mich slebst zu enttäuschen.

Das Wiegen fällt mir immer noch schwer. Zwar bin ich jedes Mal froh zu hören, dass ich wieder einen weiteren Schritt von einem gefächrlichen Gewicht entfernt bin, aber der Moment auf der Waage und zu sehen, dass es mehr geworden ist, ist doch immer noch etwas heftig. Da sieht man halt mal wieder, dass ich doch noch einige Zeit brauche, bis ich  damit wieder "normal" umgehen kann.

Aber ich fühle mich gut, gesund und freu mich am Leben !!! *sülz*

 

 

 

27.5.07 10:51


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung